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Weiterführende Informationen zu den Museumsfahrzeugen und ihrer abwechslungsreichen Geschichte erhalten Sie in unserer Broschüre "Der Museumsdampfzug Rebenbummler" in der dritten überarbeiteten und verbesserten Auflage von 2001.
Die 95 Seiten starke Broschüre ist während der Zugfahrten erhältlich, kann direkt beim Verein bestellt werden oder ist über den Buchhandel lieferbar. Die reich bebilderte Broschüre beschreibt detailliert alle Museumsfahrzeuge, ihre abwechslungsreiche Geschichte und ihren Einsatz.
W. Müller-Rißmann, R. Humbach: Der Museumsdampfzug Rebenbummler: Beschreibung und Geschichte.
Herausgeber: Eisenbahnfreunde Breisgau e. V.. 3. erw. und verb. Aufl.,
Selbstverlag Eisenbahnbahnfreunde Breisgau e. V., Freiburg 2001,
Mit zahlreichen Abbildungen und Zeichnungen im Maßstab 1:87,
Format: DIN A5 (95 Seiten),
ISBN: 3-9807900-0-2.
Verkaufspreis: 5,- Euro + Versandkosten.
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Der Rebenbummler als "rollendes Museum".
Ziel des Vereins ist es, die Fahrzeuge nicht als tote Schaustücke zu zeigen, sondern ihrem Zweck entsprechend im Betrieb für Jedermann erlebbar zu machen.
Bei der Erhaltung der Fahrzeuge wird nach dem denkmalpflegerischen Grundsatz "konservieren vor restaurieren" möglichst versucht die originale Substanz zu erhalten, soweit dies technisch und aus Sicherheitsgründen vertretbar ist. Deswegen kann in einem "Rollenden Museum" nicht alles dem historischen Zustand entsprechen, da der Museumszug der öffentlichen Personenbeförderung dient und damit den heutigen gesetzlichen Vorschriften für Eisenbahnfahrzeuge, den heutigen Sicherheitsbestimmungen, dem heutigen Stand der Technik und vielen anderen heutigen Anforderungen entsprechen muss. Ein Beispiel ist z. B. der Einbau von Fensterscheiben aus Sicherheitsglas, die es früher nicht gab, heute jedoch zwingend vorgeschrieben sind.
Ein weiterer aus wirtschaftlichen Gründen notwendiger Kompromiss ist der Einsatz des Barwagens, mit dem der Verein das Geld für die Renovierung und Unterhaltung des Zuges verdienen muss, da die Fahrkarteneinnahmen alleine zur Finanzierung des Zuges nicht ausreichen.
Ein grundsätzliches Problem ist die ungeschützte Abstellung der teilweise über 100-jährigen Museumsstücke unter freiem Himmel, was die Erhaltung der Fahrzeuge enorm erschwert und langfristig sogar unmöglich macht. Die Museumsfahrzeuge können nur durch immer aufwendigere Restaurierungen und einen ständigen hohen personellen Einsatz der Vereinsmitglieder und immer höheren finanziellen Einsatz des Vereins erhalten werden.
Langfristig kann der Zug nur erhalten werden, wenn die Museumsfahrzeuge unter Dach kommen und dauerhaft vor der Zerstörung durch Regen, Schnee, Hitze, Kälte, Rost und Vandalismus geschützt sind.
Die Museumsfahrzeuge
Lok 384
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Dampflok 384 wurde 1927 für die Kaiserstuhlbahn geliefert. Danach war sie jahrelang auf den SEG-Strecken Worms-Offstein sowie der Bregtalbahn Donaueschingen-Furtwangen im Einsatz. Von dort kehrte sich wieder auf die Kaiserstuhlbahn zurück. Lok 384 ist eine von drei erhaltenen SEG-Loks, von denen jedoch außer Lok 384 nur eine weitere Maschine ursprünglich für die SEG gebaut wurde.
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Die "Gastell-Wagen" Ci 38 und Ci 68 stammen aus einer Serie von ca. 23 Wagen, die 1926 von der SEG bei der Firma Gastell in Mainz beschafft wurden und die weitgehend ihrem Lieferzustand erhalten blieben. Alle heute noch erhaltenen Gastell-Wagen stammen von der ehemaligen hessischen SEG-Strecke Reinheim-Reichelsheim, dem "Odenwälder Lieschen".
Wagen Ci 45
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Wagen Ci 45 wurde 1912 als kombinierter Wagen zweiter und dritter Klasse BCi 1161 an die Kaiserstuhlbahn geliefert und blieb stets auf dieser Strecke. Er ist als Besonderheit weitgehend baugleich mit dem Wagentyp BCi bad 11 (Gruppe 92a) der Großherzoglich Badischen Staatseisenbahn. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Fensterteilung vereinfacht, das Zweite-Klasse-Abteil entfernt und der Wagen zum reinen Dritte-Klasse-Wagen umgebaut.
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Für den Einsatz beim Rebenbummler wurde der Wagen als Barwagen ausgebaut. Wegen des maroden Holzausbaus ist ein Einsatz derzeit nicht mehr möglich. Bei der Restaurierung soll Ci 45 voraussichtlich wieder als reiner Sitzwagen hergestellt werden.
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Fahrwerksdetail von Wagen Ci 45
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Güter- und Behelfspackwagen G 1310
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Güterwagen G 1310 wurde 1906 an die Kaiserstuhlbahn geliefert und ist dort seit über einem Jahrhundert ununterbrochen im Einsatz. Es blieb fast im Originalzustand erhalten, nur das nach einem Unfall entfernte Bremserhaus wurde rekonstruiert. Der G 1310 ist soweit bekannt der einzige erhaltene Güterwagen der SEG, die früher insgesamt über 300 Güterwagen unterschiedlicher Bauarten besaß. Der G 1310 wird heute für den Transport von Fahrrädern und Kinderwagen genutzt.
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Bierkühlwagen Tnoh 1010
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Der Bierkühlwagen der Brauerei Meyer (Riegel) mit seiner farbenprächtigen historischen Werbebeschriftung ist als Privatwagen der ehemaligen Riegeler Brauerei ein weiterer echter Kaiserstühler. Er ist der einzige erhaltene Bierwagen der Riegeler Brauerei, die früher vermutlich mindestens 20-30 Wagen besaß, deren genaue Anzahl jedoch nicht annähernd bekannt ist. Auch im deutschlandweiten Rahmen gehört der Riegeler mit seiner Ausstattung als Kühlwagen zu den wenigen erhalten Exemplaren von "echten" Bierkühlwagen aus dieser Zeit. Heute transportiert er nicht nur frisch gekühltes Riegeler Bier, sondern auch ausgesuchte Kaiserstühler Weine für die Rebenbummler-Fahrgäste.
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Kranwagen 796, einer der ältesten betriebsfähigen Kranwagen in Deutschland.
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Kranwagen 796 (1600) wurde 1895 als mobiler handbedienter Ladekran für die Bregtalbahn Donaueschingen-Furtwangen beschafft, da dort die Bahnhöfe keine eigenen stationären Kräne hatten. Wegen seines zu kurzen Achsstandes von nur 2,5 m ist der Kranwagen heute nicht mehr für den Fahrbetrieb zugelassen. Bei den EFB diente der Kran zum Bekohlen der Dampflok.
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